Ein Kinderbuch, die wahre Geschichte dahinter und die persönlichen Erfahrungen eines Mannes, dessen Familie eng damit verbunden ist: In der Dorfscheune Prädikow erlebten die Gäste am Sonnabend einen Abend, an dem Literatur und Musik ebenso ihren Platz hatten wie sehr persönliche Gespräche um Vorurteile und Ausgrenzung.
„JUNGE KUNST 2026“ zu Gast in der Galerie Villa Blunk
Zum vierten Mal zeigen die Ev. Johanniter-Schulen-Wriezen ausgewählte Werke Ihrer Schülerinnen und Schüler in der Wriezener Galerie für zeitgenössische Kunst. Am Ende entscheidet das Publikum über die Preisträger des ausgelobten Kunstpreises. Von Juliane Roschitz
„Für uns ist die ‚Junge Kunst‘ eine ganz besondere Ausstellung“, sagt Künstler und Galerist Steffen Blunk. „Jedes Jahr aufs Neue begeistert mich die Kraft und der Ideenreichtum der Arbeiten, die uns von Schülerinnen und Schülern angeboten werden.“ Die gezeigten Werke müssen zunächst vor einer Jury bestehen, bevor sie ihren Weg an die Galeriewände finden. Die Kooperation zwischen Galerie und Schule beschränkt sich jedoch nicht auf die Präsentation der Arbeiten: „Auch die Ausstellungskonzeption und den Aufbau machen Schülerinnen und Schüler“, so Blunk. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Kunst werden sie auch an das Thema Ausstellunsgpräsentation herangeführt und können mit dieser Ausstellung praktische Erfahrungen sammeln. „Wir wollen es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Kunst als interdiszilinäres Lernfeld zu begreifen“, erklärt Kunstlehrerin Katharina Scholkmann: „Sie können durch diese Kooperation ein Verständnis entwickeln, wie Kunst entsteht, wie sie bewertet wird und welche Rolle sie in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten spielt.“
Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr ein Salongespräch als Rahmenprogramm der Ausstellung statt. Unter dem Titel „Kunst.Macht.Geld.“ diskutiert der Kunstmarkt- und Finanzexperte Manuel Koch, der Galerist Felix Brusberg, die Schülerin Jule Niemann, ein Vertreter der evangelischen Kiche Brandenburg und der Künstler Steffen Blunk über Zusammenhänge zwischen künstlerischem Schaffen, Kunstmarkt und Finanzwelt. Moderiert wird die Diskussion von der Künstlerin und Podcasterin Stephanie Hüllmann. Das Salongespräch am 28. September um 17.30 Uhr ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Mit der Ausstellung selbst ist wieder ein Publikumspreis verbunden. Besucher:innen können dabei ihre Stimme für die Werke abgeben, die ihnen am besten gefallen.
JUNGE KUNST 2026
vom 21. September bis 10. Oktober
Ausstellungseröffnung:
Montag, 21. September, 17.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr)
Salongespräch „Kunst.Macht.Geld.“
Eine Podiumsdiskussion mit Manuel Koch, Kunst- und Finanzmarktexperte, Felix Brusberg, Galerist, Jule Niemann, Schülerin, und anderen. Moderation: Stephanie Hüllmann, Künstlerin und Podcasterin (Atelier-Talk)
Montag, 28. September, 17.30 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr)
Finissage und Preisverleihung:
Samstag, 10. Oktober, 15.30 Uhr (Einlass ab 15.00 Uhr)
Der Eintritt ist frei. Besichtigungen sind nach Absprache unter 033456 303065 oder 0179 9070124 (Anruf oder WhatsApp) möglich.
Weiterführende Links:
Felix Brusberg:
Stephanie Hüllmann:
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