20 Jahre „Offene Gärten im Oderbruch“

Am 06. und 07. Juni öffnen wieder viele Gärten im Oderbruch ihre Pforten. Dieses Jahr laden 25 Gärten zu einem Besuch ein. Die melancholisch schöne Landschaft des Oderbruchs lädt ein, sich treiben zu lassen und in die liebevoll gestalteten Räume meist privater Gärten einzutauchen. 

Nicht nur die Gärten im Oderbruch verzaubern mit ihren Farben. Foto: Claudia Wegner

Am 6. und 7. Juni öffnen wieder viele Gärten im Oderbruch ihre Pforten. Dieses Jahr laden 25 Gärten zu einem Besuch ein. Lassen Sie sich durch die melancholisch schöne Landschaft des Oderbruchs treiben und tauchen Sie ein in die liebevoll gestalteten Räume meist privater Gärten. Genießen Sie die Vielfalt der Farben, der Pflanzen, der Düfte, das Zwitschern und Summen und auch die Momente der Stille.

So unterschiedlich wie die Menschen sind auch ihre Gärten. Dazu schrieb Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau: „Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.“ Die Offenen Gärten bieten sich an, um ins Gespräch mit den Gärtnern- und den anderen Besucher:innen zu kommen, sich auszutauschen und anregen zu lassen. „Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass tatsächlich nicht nur die Gartenpforten geöffnet sind, sondern auch die Herzen, auch die Herzen der Schauenden, die Eindrücke mitnehmen, aber auch etwas dalassen, was den Garten bereichert“, sagt Waltraut Switala, die seit vier Jahren selbst mit ihrem Garten in Neuwustrow teilnimmt: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch.“

Vor zwanzig Jahren reiste Susi Hutzler durch Großbritannien. Sie war begeistert von der Möglichkeit private Gärten zu besuchen und brachte die Idee, die Gartenpforten für ein Wochenende zu öffnen, mit ins Oderbruch. Sonnhild Siegel teilte die Begeisterung und übernahm die Organisation. Die Gestaltung der Flyer ging in die Hände von Irene Fischer. Sie musste inzwischen aus Altersgründen ihren Garten aufgeben. „Susi Hutzler beackert ihren Garten weiterhin und bannt ihre Hühner und Hähne auf Leinwände. Dies sind die Frauen der ersten Stunde, von denen ich weiß. Ihrer Initiative haben wir es zu verdanken, dass es nun schon zum 20. Mal die Gelegenheit gibt, verschiedenste Oasen kennenzulernen“, so Waltraut Switala. Sie hat im letzten Jahr mit zwei anderen Gärtnern die Organisation der Offenen Gärten übernommen, als diese in neue Hände gelegt werden sollte.

„Immer wieder kommen neue Gärten dazu und andere entscheiden sich, zu pausieren oder verabschieden sich“, so Switala: „Vielleicht bekommen Sie beim Lesen auch Lust, Ihre Gartenpforte zu öffnen? Melden Sie sich gerne bei info@odergaerten.de.“

Die Gärten sind von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Informationen zu den teilnehmenden Gärten und einen Lageplan finden Sie auf der Webseite www.odergaerten.de

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