ÖPNV in Märkisch-Oderland:
Viel Luft im ländlichen Raum

18 Millionen Euro gab der Kreis 2025 für den
Öffentlichen Nahverkehr in Märkisch-Oderland aus.
Lohnt sich das?

Eine Analyse von Juliane Roschitz

Die Buslinie 950. Eine sichere Verbindung zwischen Strausberg Bahnhof und Bahnhof Erkner. Mit dieser kommen Kinder aus Herzfelde und Strausberg in die Schule nach Hennickendorf und Jugendliche in die Schulen in Strausberg und Erkner. Alle halbe Stunde. Von circa 4 Uhr morgens bis circa 21:30 Uhr.

So und so ähnlich ausgeprägt sehen die Fahrpläne im Berliner Umland aus. Weiter draußen sieht es anders aus. Nehmen wir zum Beispiel die Linie 956. Seelow – Küstrin – Golzow – Letschin. Zwischen 6 und 17 Uhr, inklusive einer Pause über die Mittagszeit. Und nur an Schultagen. In den Ferientagen ist es noch dünner.

Neben dem Linienbusangebot gibt es noch die Rufbusse. Zwei Linien. R931 Altlandsberg und Strausberg und die R933 zwischen S Petershagen Nord und Altlandsberg. Beide fahren nach einem festen Fahrplan, bedienten die Haltestellen jedoch nur bei Bedarf. Fahrten können telefonisch mit einer Voranmeldezeit von 90 Minuten gebucht werden. Es gilt der normale VBB-Tarif. Weitere Infos auf den Seiten der Unternehmen und hier sechs einfache Schritte, wie Sie den Bus buchen können.

Es ist kompliziert.
Und komplex.

Fassen wir bis hierher zusammen: Es ist kompliziert. Kompliziert und komplex für alle Beteiligten. Für Menschen, die Bus fahren wollen oder müssen, für Menschen, die den ÖPNV in MOL gut organisieren. Für Menschen, die verstehen wollen, wie das alles funktioniert, zusammenhängt und finanziert wird. Noch komplizierter wird es, wenn Menschen dazu kommen, die den ÖPNV ohne Kenntnisse im ÖPNV-Game zu haben, verbessern wollen.

Der Hauptgrund, warum es so schwierig ist etwas zu verändert ist: Geld. ÖPNV kostete 2025 rund 18 Millionen Euro in Märkisch-Oderland.

Ein zweiter Grund ist, dass bisher Menschen den ÖPNV organisiert haben, die ihn nicht nutzen. Und Menschen, die sich auf ein „haben wir schon immer so gemacht“ beziehen. Entweder aufgrund fehlenden Wissens zu neuen progressiven Lösungen, oder weil sie die Geldthematik an ihre kreativen Grenzen treibt.

Ein weiterer Grund ist, dass Busverkehr von Menschen benötigt und genutzt wird, die politisch nicht im Fokus des Handels zu stehen scheinen. Kinder, Jugendliche, Senioren, Menschen ohne Auto, ohne Führerschein. Die Priorität bei allem verkehrspolitischen Handeln liegt weiterhin beim Auto.

In dieser Analyse möchte in hinterfragen, welche Bedeutung dem öffentlichen Nahverkehr zukommt, ob diese Bedeutung begründet ist oder ob wir das mit den Bussen (und Radwegen) nicht einfach bleiben lassen sollten und das Geld anderweitig für Kreisaufgaben einsetzen könnten.

Was ist denn
überhaupt ÖPNV?

ÖPNV beinhaltet im in erster Linie den Bus- die Straßenbahn- und Fährverkehr. „Öffentlich“ und „Personen“, weil es bei der Bereitstellung darum geht, dass Beförderung für jede Person – nicht Güter! – zugänglich ist. „Nahverkehr“, weil Strecken 50 Kilometer oder eine Reisezeit von einer Stunde nicht übersteigen.

Laut dem ÖPNV Gesetz des Landes Brandenburg, hier §2 II, S1 soll „der öffentliche Personennahverkehr der Verbesserung der Mobilität der Bevölkerung, der Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen, dem Umwelt- und Klimaschutz sowie der Verkehrssicherheit dienen.“ ÖPNV soll Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung, Freizeitaktivitäten, Lebensmittelversorgung, zu Kultur, zu Menschen, zu Arbeit, zu Freunden, zu Sprachkursen und Yogakursen ermöglichen.  ÖPNV ist Teilhabe. ÖPNV ist Daseinsvorsorge. Und der Öffentliche Personennahverkehr ist gemäß ÖPNV-Gesetz des Landes Brandenburg eine freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe der Landkreise. Das heißt, der Kreis entscheidet über das „Ob“ und über das „Wie“.

Bei der Schüler:innenbeförderung sieht das anders aus. Diese Aufgabe ist keine freiwillige, sondern eine pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe. Der Kreis entscheidet also nicht über das „Ob“, aber über das „Wie“. 

Märkisch Oderland organisiert die Schülerinnenbeförderung kombiniert mit der freiwilligen Aufgabe des ÖPNV. So profitieren Menschen, die an Schulwegen leben und so den Bus mitnutzen können und die Schüler*innen, weil sie auch außerhalb der Schule ihre Freunde treffen können. Und Eltern profitieren, weil sie nicht das Elterntaxi sein müssen. Alternativ könnte der Kreis auch reine Schulbusse organisieren, die dann aber auch nur den Schüler*innen und nur für die Schulwege zur Verfügung stünde.

Wie organisiert
Märkisch-Oderland seinen ÖPNV?

Wir wissen jetzt schon, dass der Landkreis Aufgabenträger für den kommunalen öffentlichen Personennahverkehr (kÖPNV) ist. Ein Teil ist freiwillig und ein Teil pflichtig. Die Aufgabe ÖPNV ist komplex. Vor allem auch in einem Landkreis wie Märkisch-Oderland, weil die Wege lang sind, die Anforderungen je Region unterschiedlich und viele weitere Themenkreise berücksichtigt werden müssen. Grundlegend muss der Kreis festlegen, wie seine Anforderungen an den Busverkehr sind. Das wird im sogenannten Nahverkehrsplan (NVP) festgelegt. Der aktuelle NVP gilt von 2025-2029 und dient als Datengrundlage für den Dienstleister, der den Auftrag erhält. Dieser gibt dann anhand dieser Daten ein Angebot ab, sowie einen Vorschlag, wie die Umsetzung aussehen kann.

Die Daten im NVP sind z.B. Informationen zur Raum- und Siedlungsstruktur, den Mindestanforderungen des sog. Bedienstandards, Anschlussstellen zu S-Bahn, Tram und Regio. Er hat 127 Seiten. 2025 wurde der Plan fortgeschrieben. Es wurden Schulstartzeiten hinzugefügt, Bedienzeiten angepasst, Umstiegszeiten optimiert.

Für den südöstlichen Teil des Landkreises läuft gerade das Ausschreibungsverfahren. Ab 2027 startet in dem sogenannten Linienbündel BUSMOL-1 eine neue zehnjährige Laufzeit mit einem neuen Dienstleister. Das Leistungsvolumen beträgt ca. 5,0 Mio. Fahrplankilometer pro Jahr. Darin enthalten sind auch Beförderungsleistungen im Schülerverkehr als auch ergänzende Rufbusangebote.

Und dann gibt es noch das sogenannte Bündel BUSMOL-2 mit 1,5 Mio Fahrplankilometern, welches von der Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG) bedient wird sowie folgende weitere Unternehmen, die Bus-, Straßenbahn- und Fährverkehr in MOL anbieten und mit denen sich die Fahrpläne jeweils abstimmen müssen: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), Strausberger-Eisenbahn GmbH (STE), Schöneicher-Rüdersdorfer-Straßenbahn GmbH (SRS), Niederbarnimer Eisenbahn AG / NEB Betriebsgesellshaft mbH (NEB), Busverkehr Oder Spree GmbH (BOS) und die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG). Ergänzender Hinweis: Für Verkehrsleitungen der Regionalbahn und der S-Bahn ist das Land Brandenburg Aufgabenträger. Diese Verkehrsleistungen werden im Landesnahverkehrsplan geregelt.

Das war jetzt sehr trocken, aber wichtig, um uns an eine Antwort zur Ausgangsfrage heranzutasten. Zur Erinnerung hier noch einmal die Fragen:

Ist der ÖPNV in seiner aktuellen Ausprägung nötig? Welche Bedeutung hat er? Ist diese Bedeutung begründet oder würde es mehr Sinn machen, das mit den Bussen (und Radwegen) einfach bleiben zu lassen? Sollten wir das Geld anderweitig für Kreisaufgaben einsetzen?Vielleicht sollten wir uns die nächsten Fragen ansehen:

Wer nutzt den ÖPNV und
wer ist darauf angewiesen?

Die ersten Gedanken zur Frage „Wer nutzt ÖPNV?“ waren:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Pendler*innen
  • Menschen ohne Führerschein
  • Ohne eigenes Auto
  • Menschen, die nicht Auto fahren wollen oder können
  • Menschen mit ökonomisch niedrigem Status
  • Also Kinder, Jugendliche, Senioren, kranke Menschen, körperlich oder psychisch beeinträchtigte Menschen

Aber stimmt das? Muss hier darin unterschieden werden, ob die Nutzung von ÖPNV alternativlos ist, die beste Option oder gar die Krönung des Unterwegsseins? Einige Menschen haben schlicht weg nicht die Wahl und sind auf den Bus angewiesen.

Ein weiterer Gedanke ist: Braucht es nicht auch Ziele, die Menschen erreichen können, erreichen wollen? Wo fahren Menschen denn überhaupt so hin? Die Recherche ergab folgendes:

  • Je städtischer der Lebensort, umso kürzer die Wege
  • Je ländlicher, umso länger die Wege
  • Je besser der ökonomische Status einer Person ist, desto größer die Autoverfügbarkeit
  • Alleinerziehende und Alleinstehende Senioren haben seltener ein eigenes Auto
  • In städtischen Bereichen ist das ÖPNV Angebot besser
  • In städtischen Bereichen ist die Fahrradnutzung ganz oben

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs: Laut „Mobilität in Deutschland“ ist die Radnutzung in städtischen Regionen in allen Altersklassen gestiegen. Im kleinstädtischen und dörflichen Umfeld jedoch – außer bei den 20-39 jährigen – gesunken. Die Ausstattung mit Rädern pro Kopf ist in den letzten 15 Jahren gestiegen. 2017 gab es in bundesdeutschen Haushalten knapp 77 Mio Fahrräder, darunter vier Mio Pedelecs. Das sind durchschnittlich 2,4 Fahrräder pro Haushalt. 2023 waren über 60 Mio Autos in Deutschland gemeldet. 1,8 Mio in Brandenburg.

Weiter mit den Rechercheergebnissen:

  • Vier von fünf Haushalten haben ein oder mehrere Autos
  • Jeder fünfte Haushalt nicht
  • Menschen mit geringem ökonomischen Status haben eher kein eigenes Auto (2017: 53 Prozent)
  • Einpersonenhaushalte von Älteren, Jüngere in Ausbildung und Alleinerziehende haben eher kein eigenes Auto
  • Insgesamt gibt es in Deutschland bei 83 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern mehr als 46 Millionen Pkw
  • Etwa 41 Prozent der 18- bis 25-Jährigen haben regelmäßig Zugriff auf ein Auto
  • Bei allen höheren Altersgruppen ist die PKW-Verfügbarkeit wesentlich höher
  • Gibt es kleine Kinder im Haushalt, ist das private Auto als Hauptverkehrsmittel sehr wahrscheinlich, außer bei Alleinerziehenden
  • Je größer die Gemeinde, desto größer ist der Anteil derjenigen, die nicht ständig über ein Auto verfügen
  • In Dörfern und Kleinstädten kamen im Jahr 2017 zwischen 607 und 649 Autos auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • In Großstädten waren es zwischen 372 und 455 Autos auf 1.000 Bewohnerinnen und Bewohner
  • Das Auto lässt sich für unterschiedliche Zwecke nutzen, es kommt komplexen Alltagsabläufen entgegen und
  • Es erlaubt eine autonome Zeit- und Wegekettengestaltung
  • Es wird im Alltag oft verwendet, ohne im Einzelnen über Alternativen nachzudenken, und leistet damit einer routinemäßigen Nutzung Vorschub.
  • Ist das Auto erst einmal verfügbar, drängt es andere Verkehrsmittel häufig an den Rand
  • 2018 hatten ungefähr 90 Prozent der erwachsenen Bundesbürger einen Führerschein
  • Weniger als 20 Prozent haben keinen Zugang zu einem Auto oder besitzen keinen Führerschein
  • Am höchsten ist die Autoverfügbarkeit in der Altersgruppe der 36- bis 50-Jährigen.

Wer nutzt
den ÖPNV nicht?

Ohne weitere Recherche würde ich an dieser Stelle lediglich einen Schluss aus dem Vorbenannten ziehen und eigene anekdotische Gedanken einfließen lassen und komme auf folgendes Ergebnis:

  • Menschen in ländlichen Räumen, wenn sie nicht müssen
  • Menschen mit komplexen Wegeketten
  • Menschen mit Zeitdruck
  • Menschen mit PKW-Verfügbarkeit und Führerschein
  • Menschen mit kleinen Kindern oder zu pflegenden Angehörigen
  • Menschen, die Dinge transportieren wollen
  • Menschen, die nicht gut zu Fuß oder auf den Rollstuhl angewiesen sind
  • Menschen, die in Kombination mit dem Rad unterwegs sind (weil Mitnahme im Bus nicht möglich)

Aber zurück zu Zahlen und Fakten: Laut Nahverkehrsplan MOL und der darin enthaltenden Analyse der Nachfrage im ÖPNV, nutzten 2022 5,4 Mio Menschen das Angebot aus den Linienbündeln BUSMOL1 und BUSMOL2.

Ein erstes Fazit: Menschen nutzen den ÖPNV. Aber sie nutzen Ihn eher nur, weil sie müssen, wenn kein Auto oder kein Führerschein vorhanden ist oder weil sie nur ein regelmäßiges Ziel haben. Also z.B. die Schule, die Arbeit. Märkisch-Oderland, insbesondere im ländlichen Bereich ist prädestiniert dafür, Autos zu nutzen statt den ÖPNV.

Es gibt aber Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind und der ÖPNV stellt eine Grundversorgung an Mobilität für alle Menschen dar. Das Auto aber steht vor der Tür und hat keine Wartezeiten, keine Umsteigezeiten, ist flexibel und bequem. Gleichzeitig wissen wir, dass die Nutzung von Verbrennern einen großen Anteil an der Erderwärmung trägt. Die Preise für Treibstoffe werden teurer und die Abhängigkeit von geopolitischen Weltlagen steigt. Die Alternative E-Auto kann oder will sich nicht jedermann leisten, geschweige denn nutzen. Die Lademöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter sind ebenfalls wieder mit Aufwand verbunden, das Vertrauen in die Technik noch nicht überall gegeben. Andere Alternative Antriebe sind ebenfalls mit einigem Pioniergeist verbunden. Das Rad auf dem Land keine sichere Alternative, da der Radwegeausbau ebenfalls keine Priorität hat und oft an den bürokratischen Hürden der Zuständigkeit und des Grunderwerbs scheitern.

Heißt das also bisher, dass der ÖPNV nur für den Schülerverkehr sinnvoll ist, sowie für ein paar verstreute Einzelfälle der älteren Senioren und Alleinerziehenden?

So ganz aufgeben möchte ich den ÖPNV noch nicht.

Vielleicht finden wir jetzt hier Ideen, wie er nutzbarer wird, wie er attraktiver wird und etwas mehr an Coolness dazu gewinnt.

Wie und wann steigt die Bereitschaft,
öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen?

Warum diese Frage? Wenn wir doch jetzt festgestellt habe, dass die die müssen es ja müssen und diejenigen, die ein Fahrrad oder ein Auto und einen Führerschein haben, es eh nicht nutzen, Wozu dann jetzt doch wieder den ÖPNV attraktiver machen?

Aus individueller Sicht könnten wir jetzt sagen, „ich bin nicht auf Öffis angewiesen, also weiter im Text“. Aber. Was wäre denn, wenn das Nutzen der Öffentlichen einfacher, bequemer und mit einem positiven Gefühl verbunden wäre? Würden Sie ihn vielleicht doch mal nutzen? Wäre es nicht gut, die Wahl zu haben oder auch perspektivisch den Zweitwagen der Familie auslaufen zu lassen? Zum Thema, welche Kosten dabei gespart werden können, kommen wir weiter unten.

Meine Motivation den ÖPNV zu verbessern liegt in folgenden Ursachen begründet:

  • Es entschleunigt
  • Es kommen Menschen zusammen, die sich sonst nicht treffen würden
  • Der Weg zur, die Zeit an der Haltestelle und die Fahrtzeit können für Dinge genutzt werden, zu denen wir sonst nicht kommen: Einen Kaffee ohne Zeitdruck z.B. oder ein BusBuch, das Tagespensum an Bewegung, das Spüren der Jahreszeiten, ein Abbieger zum Strand oder zum Bäcker
  • Wir sparen Co2, belegte Parkplätze, mit Autos belegten öffentlichen Raum
  • Wir reduzieren Unfälle und Folgeschäden
  • Wir sparen Geld

Im Folgenden erst einmal ein paar anekdotische Gedanken, die den Umstieg wahrscheinlicher machen können:

  • Wenn durch die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht relevant mehr Zeit für den Weg aufgebracht werden muss
  • Wenn ich das Rad an der Haltestelle sicher stehen lassen kann und es noch (vollständig) da ist, wenn ich wiederkomme
  • Wenn Reisezeit sich positiv auswirkt, weil ich die Zeit nutzen kann
  • Wenn weniger oder besser kein Zeitdruck wäre, dass ich meine Arbeitszeit, meinen Alltag nicht schaffe
  • Wenn ich gleitende Arbeitszeit hätte und nicht alles minutiös durchgetaktet wäre
  • Die Wege zum Bus kürzer wären
  • Wenn die Abfahrtzeiten bekannter wären
  • Wenn die neuen Wege routinierter wären, die Strecken bekannt, die Lauf- und Fahrzeiten sicher und zuverlässig
  • Wenn erreichbare Ziele bekannt wären
  • Wenn Ticketkauf einfacher wäre und vor Allem günstiger (Beitragsfinanzierung?)
  • Wenn die Verbindungen alltagstauglicher wären
  • Wenn während der Nutzung des ÖPNV Zugang zu Toiletten, Trinkwasser Regenschutz verfügbar wäre
  • Die Umstiegszeiten abgestimmt wären
  • Park&Ride Plätze frei wären und schon am Startort bekannt wären
  • Wenn bekannt wäre, wie viel ein Auto eigentlich wirklich kostet (siehe Rechnung unten)
  • Wenn der gesamte Weg sich sicher anfühlt
  • Wenn Komfort aus dem Auto auch im Bus zur Verfügung steht (Lademöglichkeiten, bequeme klimatisierte Warteorte)
  • Wenn Öffis nutzen einen besseren Ruf hätte

Eine Umfrage unter 2500 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland im April 2025 bestätigt drei meiner Annahmen, ist aber nicht differenzierter ausgestaltet: 51,4 Prozent würden umsteigen, wenn ÖPNV günstiger wäre, 50,5 Prozent wenn die Verbindungen besser wären und 38,5 wenn Öffentliche Verkehrsmittel häufiger fahren würden, oder dann fahren würden, wenn die Befragten ihn brauchen und es weniger Wartezeiten gäbe. Weitere Aspekte waren Sicherheit, einfacheres Buchen des Tickets, Barrierefreiheit und Sonstiges.

ÖPNV:
hopp oder top?

Geben wir mehr in die Öffis und versuchen Hinderungsgründe zu reduzieren oder ist die Entscheidung schon gefallen und wir bleiben beim Individualverkehr? 

Auch hier ist es wieder nicht so einfach. Wir können festhalten, dass insbesondere im ländlichen Bereich der ÖPNV eher nicht das Beförderungsmittel der ersten oder zweiten Wahl ist, aber irgendwie doch gut, dass er da ist. Vor Allem auch, weil Menschen – egal ob sie den Bus wirklich nutzen – doch irgendwie durch ihn mit den Orten verbunden sind und mit jedem Bus ein „Wir haben euch nicht vergessen“ vorbeifährt. Und wenn man doch mal will, kommt man ins Nachbardorf und wieder zurück.

Für die Schulbeförderung gibt es zwar Alternativen, aber die sind ebenfalls mit Bussen verbunden, also könnten wir hier dabei bleiben, dass die „Schulbusse“ für alle verfügbar sind.

Also sind wir uns einig, dass der Bus nicht komplett eingestampft werden soll? Wenn ja, dann schauen wir doch mal, wie wir ihn attraktiver machen können.

Was braucht es für mehr Öffi-Nutzung in Märkisch-Oderland?

Es wurden schon viele Punkte benannt, die die Nutzung von Öffis erschweren. Drehen wir das alles um, garnieren es mit ein bisschen eigenem Wollen und packen dann noch etwas Verbesserung dazu. Steigen wir ein! Die Hindernisse im Kopf:

1. Öffis fahren ist teuer

Das Deutschlandticket kostet aktuell 63 Euro pro Monat. Das Auto kostete z.B. 17.000 Euro in der Anschaffung. Dafür allein gibt es über 22 Jahre lang ein „Wie du willst, fast wann du willst“–Ticket“ ohne Parkplatzsuche. 

Dazu kommen beim Auto noch die Kosten für den Treibstoff dazu, Kosten für die Haftpflichtversicherung, die Steuern, Parkgebühren, TÜV, Reifenwechsel, Reparaturen, Blitzertickets, Reinigung und die Zeit, sich um dies alles zu kümmern und zu erledigen. Das Auto kostet deutlich mehr. Wir gönnen es uns trotzdem, weil uns Flexibilität und Unabhängigkeit so wichtig – und weil das Auto vor der Tür steht, es bequem ist, unsere Musik spielt und dahin fährt, wohin wir wollen.

2. Öffis nutzen dauert so viel länger

Ja, auf den ersten Blick ist das so und vielleicht auch auf dem zweiten. ABER: Warum ringen wir um jede Minute? Warum funktioniert unser Alltag nur, wenn es alles durchgetaktet ist? Weil wir Geld brauchen. Geld für die Miete, den Kredit, den Kredit fürs Auto und die Hobbys, den Urlaub, die Sauna im Garten, die Auszeiten.

Wäre es jedoch eine Idee, weniger zu arbeiten, weil wir weniger Ausgaben haben und weil wir Dinge, für die wir sonst Extrageld ausgeben, auf dem Arbeitsweg tun könnten. So z.B. mit dem Rad zum Bahnhof, einen schönen Kaffee im Zug und vielleicht ein paar Seiten entspannt lesen, anstatt sich dem stressigen Straßenverkehr auf der B1 oder anderen vollen Straßen hinzugeben und schon genervt und k.o.  auf Arbeit anzukommen.

Vielleicht wäre es eine gute Investition in die Gesundheit, wenn wir das Tempo etwas rausnehmen, uns den Gegebenheiten hingeben, freie Zeit geschenkt bekommen zum Löcher in die Luft schauen, zum ins Gespräch kommen, zum das Leben außerhalb unseres Autos mitzubekommen.

Welche Gedanken bremsen uns noch? Warum ist die Hürde zum Umstieg so hoch?

3. Es ist alles kompliziert und ich weiß nicht, wie ich da umsteigen muss.

Die erste Fahrt mit dem Auto war auch neu und fremd und ungewöhnlich. Irgendwann hat man die Schleichwege gefunden, die Ampelumschaltzeiten auswendig gelernt, die beste Spur für das übernächste Abbiegen entdeckt und alle Blitzer kennengelernt. Das ist beim Öffis-Nutzen genauso. Die ersten zwei, drei Fahrten orientiert man sich, dann erkundet man und dann optimiert man alle Verbindungen und Wege, kennt und begrüßt die Busfahrer. Irgendwann fließen die Umstiege und es wechseln die Seiten des spannenden Buches.

4. Was wenn die Verbindung ausfällt, der Bus schon durchgefahren ist und ich nicht mehr nach Hause komme

Dann gibt es eine fantastische Geschichte zu erzählen, die dann doch gut ausgegangen ist, weil die Nachbarin auch grad in dem Zug saß und einen mit nach Hause nimmt. Oder wir erleben, dass gar nichts passiert, wenn das passiert. Es passiert nur, dass wir eine halbe Stunde länger Zeit für uns hatten, in denen wir nichts tun konnten außer nachdenken, Zeitung lesen, einen Freund anrufen oder eben Löcher in die Luft zu gucken und zu atmen. Die Gesundheitskasse dankt es!

Wem weitere Gründe gegen Öffis einfallen – bitte einsenden und wir finden einen Gedankenumdreher und machen diese Sorge zu einem Mikroabenteuer.

Kommen wir zu den Punkten, die ÖPNV tatsächlich nutzbarer machen, ein Exkurs in meine Wunschvorstellungen:

Wie wäre es, wenn wir schon zuhause wüssten, wie viele Parkplätze noch auf dem Park&Ride Parkplatz frei sind und wenn wir wüssten, ob der Zug pünktlich kommt, voll ist und wie die alternative Route wäre, sollte etwas auf dem Weg dazwischen kommen? Und wie wäre es, wenn nicht nur der Bus und die Bahn zu den Öffis zählen würden, sondern auch Fahrräder, E-Roller und Taxen für die Wege zur Verfügung stünden? Wie wäre es, wenn das Rad einfach mit könnte und die letzten drei Kilometer von der Haltestelle zum Ziel mit diesem zurückgelegt werden könnten.

Wie wäre es, wenn wir eine aktuelle und schnelle Übersicht darüber hätten, wann welcher Bus wohin fährt und welche Züge erreicht werden?

Wie wäre es, wenn die Umstiegsorte einen schönen Aufenthalt garantieren, mit Zugang zu Toiletten, zu Essen und Trinken. Wenn wir an diesem Ort unser Paket aus der Paketstation entgegen nehmen könnten, das Fahrrad sicher abstellen könnten.

Wie wäre es, wenn die Verbindungen und Takte so unkompliziert und einfach und sinnvoll wären, dass es einfach einfach ist. Der Gesellschaft würde es sehr gut tun. Aus mehreren Gründen: Die Anzahl der Unfälle sinkt, die Anzahl der Verletzten sinkt. Die Kosten, die sich aus Verkehrsunfällen für Gesellschaft ergeben, sinken. 

Die Gesellschaft würde noch aus weiteren Gründen profitieren: Wir würden Menschen sehen, treffen, die wir sonst gar nicht mehr treffen würden. Wir würden aus unseren sogenannten Blasen herauskommen, mit anderen Lebensentwürfen in Kontakt kommen, als mit unseren eigenen. Wir könnten uns inspirieren lassen, Buchtitel lesen, auf die wir selbst nie kommen würden, wir würden Menschen treffen, die Geschichten und Leben zu teilen haben. Das was früher so selbstverständlich war, was wir jetzt versuchen durch Format x und Bürgertreff Y versuchen wiederzubeleben, wäre einfach da. Einfach so, auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Weg zurück und auf dem Weg woanders hin.

Wir hätten besseren Zugang zu Jobs, zu Bildung, zu Kultur und Sport. Öffis bringen Menschen von A nach B. Ohne Auto und ohne Öffis kein Ankommen bei B. Das B ist aber so viel mehr als ein mögliches Ziel: Es ist der Verein, in dem die Freunde Fußballspielen. Es ist der Arbeitgeber, der Ausbildung anbietet. Es ist der Sprachkurs, der Integration möglich macht. Es ist die Schule mit Schwerpunkt Mathematik oder Kunst, die ausschlaggebend unseren Lebensweg beeinflusst.

Für Arbeitgeber sind Öffis die Verbindung zu Personal. Für Junge Menschen sind Öffis Shuttleservice und Selbstständigkeit, Bewegungsfreiheit, Anschluss. Für die Gastro, den Tourismus, für das Theater sind die Öffis Zufluss von Gästen. Für Dörfer sind die Öffis Lebensadern, die Orte und Menschen verbinden, sie am Leben halten. Für Kommunen sind Öffis ein Entscheidungsmerkmal für die Frage „Ziehen wir dahin oder nicht?“ Öffis machen Orte erreichbar.

Um nun den Ausstieg zu bekommen aus dem „Was Öffis im besten Fall alles sein können“ in ein „was ist realistisch drin“, hier nun umsetzbare Ideen, die dazu beitragen, dass sich die Investition in den ÖPNV für deutlich mehr Menschen lohnt, als es jetzt der Fall ist.

1. Einbindung von Taxiunternehmen in die Bedienung von Strecken, die wenig Fahrgäste haben

2. Einbindung von E-Rollern, Mietautos, Leihrädern, die das Netz unkompliziert ergänzen und erweitern

3. Eine Integrale Taktfahrplanung (ITF), die Buslinien so miteinander vertaktet, dass Umstiegszeiten optimiert und Abfahrtzeiten leicht merkbar, zuverlässig und engmaschiger sind. Die Knotenpunkte bieten größtmögliche Anbindung in alle Richtungen.

4. Bürgerbusse und On-DemandBus-Angebote, die mit kleinem Aufschlag bei Bedarf flexibel und ohne Linienbindung Zusatzbedarfe abdecken

5. Autonome Fahrzeuge etablieren

6. Mobilitätsbedarfe reduzieren, Dörfer wiederbeleben und mit Grundversorgung ausstatten

7. Rufbus-Nutzung transparenter und bekannter machen

8. Infos zu Fahrzeiten, Auslastung, Parkplatzsituation vor Ort in die Apps einbinden

9. Zugänge zu Toiletten, Lademöglichkeiten und Grundversorgung sicherstellen

10. Aufenthaltsorte so angenehm wie möglich gestalten.

Fazit: Ist der ÖPNV in seiner
aktuellen Ausprägung nötig?

Zum Ende der Versuch, die ursprünglichen Fragen kurz und auf den Punkt zu beantworten:

Welche Bedeutung hat der ÖPNV?

Er hat die Bedeutung, die man ihm gibt. Ist er den Menschen egal, spielt er nur für einige Menschen eine wichtige Rolle. Erkennen wir die Vorteile, Nebeneffekte und gesellschaftlichen Wert, geht die Bedeutung schnell nach oben.

Ist diese Bedeutung begründet oder würde es mehr Sinn machen, das mit den Bussen (und Radwegen) einfach bleiben zu lassen?

Die potenzielle Bedeutung ist begründet. Und zwar darin, dass die Öffis eh für die Schulbeförderung da sein müssen und da sind. Vergrößern wir ein stückweit den Fokus auf die vielschichtigen Potenziale des ÖPNV, kann er im Zusammenspiel mit allen anderen Verkehrsmitteln, einer guten Radwege- und Ladeinfrastruktur, guten Straßen und Gehwegen die Mobilität des Landkreises deutlich verbessern und insbesondere erwachsenen Menschen ohne Auto und Führerschein, Jugendlichen, Kindern und pendelnden Menschen das Leben erleichtern und mehr Möglichkeiten geben. Allen anderen stünde dieses Gut dann ebenfalls gut nutzbar zur Verfügung.

Sollten wir das Geld anderweitig für Kreisaufgaben einsetzen?

Ja, auch. Der ÖPNV in seiner formellen Betrachtung ist der Bus, die Bahn, die Fähre. Gleichzeitig ist ÖPNV nicht losgelöst, sondern eingebettet in Fuß- und Radverkehr, ist ein Puzzlestück in der Gesamtlösung Mobilität. Die anderen Puzzlestücke heißen gute Straßen, Ladeinfrastruktur, Radwege, barrierearme, sichere Fußwege, lebendige Dorfstrukturen vor Ort, Schulen vor Ort, Wohn- und Arbeitsorte vor Ort, medizinische Versorgung vor Ort. ÖPNV ist nicht Selbstzweck, sondern Werkzeug, um möglich zu machen, was Menschen brauchen und wollen.

Wer profitiert?

Menschen, Gemeinden, Wirtschaft, Arbeitgeber, Schulen, Schülerinnen, Arbeitssuchende, Kulturinteressierte, Vereinsmitglieder, Nachbarortsteile, Dorffeste, Trödelmärkte, Osterfeuer.

Mein persönliches Fazit:

Ja, der ÖPNV ist nötig. Er deckt die Pflichtaufgabe Schulbeförderung ab und geht weit darüber hinaus. Die Nutzung ist jedem Menschen in Märkisch-Oderland möglich. Das ist sehr wichtig und sehr richtig. Zur Ausprägung, zum wie er aktuell gestaltet ist, sage ich: das ist schon gut und bewährt, so wie es ist ABER es ist viel Luft nach Oben. Viele kleine und große Stellen könnten optimiert und verbessert werden. Beginnend von Fahrradstellplätzen an der Haltestelle, über Lademöglichkeiten im Bus, bis zur perfekten Vertaktung und bedarfsorientierten Erweiterungsangeboten auf Zuruf ist viel möglich. Was es dazu braucht ist Wille und die Erkenntnis, was ÖPNV für die Gesellschaft bedeutet, was ÖPNV alles verbindet, welche Möglichkeiten durch ÖPNV für uns eröffnen.

Servicehinweise

  • In den Apps der BVG, VBB und DB können Fahrkarten für die Busse in MOL gekauft werden. Es können Tickets auch beim Fahrer, den Vorverkaufstellen oder am Automaten gekauft werden.
  • Es gibt Monatskarten, Einzelfahrausweisen, Tages- und Wochenendtickets, Tickets für Schüler/innen und Auszubildende, Gruppenkarten.
  • Eine Empfehlung für Schüler/innen und Auszubildende: das VBB-Freizeit-Ticket für 17,20 €/Monat. Damit können vorhandene Monatskarten, Abonnements, Jahreskarten und Schüler-Fahrausweise, monatlich auf das VBB-Gesamtnetz erweitert werden. Mit dem VBB-Freizeit-Ticket kann man montags bis freitags ab 14:00 Uhr sowie ganztägig am Wochenende, an Feiertagen und in den Schulferien, in ganz Berlin und Brandenburg mit allen Bus- und Bahnlinien fahren, d. h. mit dem Eisenbahn-Regionalverkehr, der S- und U-Bahn, mit der Straßenbahn, dem Bus und der Fähre.
  • 4. Auf der Webseite vom VBB kann man live die Busse verfolgen und schauen, wo sie sind.
Mit dem Fahrrad zum Bus: Dank MOLBOX steht das Rad sicher und geschützt, wie hier in Prötzel (Foto: cvg)

Quellen und Links

https://www.vdv.de/daten-fakten.aspx

https://www.statistikportal.de/de/ugrdl/ergebnisse/verkehr-und-umwelt/kfz?TSPD_101_R0=083bd47448ab20006ba2c673d98a2e900374fa5c8fd385658fccf459d09ac06297cb05a3c2a9103d08ce208a9314300080da9e972a7e9b214ef5d41dcf7372f9ef28070aa8b331f31f400f1e41139966a187532ab9009afc72f9154093cde880

https://elib.dlr.de/133559/1/MiD2017_Analyse_zum_Rad_und_Fussverkehr.pdf

https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2021-kap-13.pdf?__blob=publicationFile

https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/sozialbericht-2024/553419/verkehrsaufwand-und-siedlungstypen/

https://bbg-eberswalde.de/

https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Aufgaben_der_Kommunen

https://www.landkreistag.de/images/stories/themen/Verkehr/Leitfaden_NVP_2021.pdf

https://bravors.brandenburg.de/gesetze/oepnvg

https://unternehmen.vbb.de/vbb-themen/buskonzepte/rufbus/gebiete-und-linien/landkreis-maerkisch-oderland/

https://download.transdev.de/transdev/uploads/mobus/schedule/685/plusbus-s-strausberg-rudersdorf-s-erkner.pdf

https://mil.brandenburg.de/mil/de/themen/mobilitaet-verkehr/bahnen-busse/schienenpersonennahverkehr/landesnahverkehrsplan/

https://www.maerkisch-oderland.de/_Resources/Persistent/0/0/3/8/0038b54d2ab0876bae5576ff9549501301db9f4a/Richtlinie des Landkreises Märkisch-Oderland zur Förderung von Fahrzeugen des ÖPNV und kommunaler ÖPNV- Infrastrukturanlagen für die Jahre 2026 und 2027.pdf

https://www.maerkisch-oderland.de/_Resources/Persistent/b/f/d/7/bfd7d9e4b17c20e4945fff934121a67546356a93/Haushalt%202025.pdf

https://de.statista.com/infografik/1033/was-menschen-motivieren-wuerde-den-oepnv-haeufiger-zu-nutzen/

https://www.maerkisch-oderland.de/wirtschaft-entwicklung/wirtschaft/oepnv

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Studie-Nutzen-des-OePNV-ist-drei-Mal-so-hoch-wie-seine-Kosten-13377014

https://www.zukunftnahverkehr.de/wirtschaftsfaktor/

https://mcube-cluster.de

https://www.maerkisch-oderland.de/wirtschaft-entwicklung/wirtschaft/oepnv